Friend of Chefsache: contentkueche
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Contentkueche Gleichberechtigung geht nur mit inklusiven Strukturen

Contentkueche ist „Friends of Chef:innensache“, weil wir fest davon überzeugt sind, dass eine gleichberechtigte, diverse Arbeits- und Lebenswelt nur durch die Schaffung inklusiver Strukturen erreicht werden kann, die gleiche Chancen und Freiheiten für alle bieten. Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kann nicht isoliert in einzelnen Bereichen und Unternehmen gelöst werden.

Hierfür sind alle gefragt: Unterstützer:innen, Role Models, Vordenker:innen, Netzwerker:innen, Initiativen und zukunftsgerichtete Macher:innen.

Warum haben Frauen und Männer noch nicht die gleichen Chancen in der Arbeitswelt?

Wir müssen wegkommen von der ewig gestrigen Idee, dass ein erfolgreiches Familienmodell für viele so aussieht: „Der Mann parkt seinen Firmenwagen so spät wie möglich vor der Einfahrt, und die Frau hat einen Teilzeitjob, bekocht pünktlich mittags zu Hause die Kids, kümmert sich um die Nachmittagsbetreuung und versorgt die Großeltern.
Nebenbei werden Playdates, Termine bei Ärzt:innen, Schulfeste und Kindergeburtstage organisiert.

Das macht erstens niemanden in jeglicher Konstellation glücklich, und zweitens ist dieses Rollenverständnis aus dem letzten Jahrhundert mehr als überholt. Wir brauchen neue Modelle des fairen Miteinanders: Gleichberechtigung in allen Bereichen – gleiches Gehalt, gleiche Job- und Karrierechancen, gleicher Anteil Elternzeit, gleiche Verteilung der Betreuungszeit und bei Care-Arbeit … ganz einfach ein paritätisches Verhältnis!

Solange Frauen nicht unbesorgt um ihren Job und finanzieller Absicherung schwanger werden können, ein Gender Care Gap die Regel ist, flexible Betreuungsmöglichkeiten wenig bis kaum vorhanden sind und Männer besser bezahlt werden sowie als „Ernährer“ der Familie als Idealbild herhalten müssen, wird nicht nur der Thomas-Kreislauf maximal durch einen anderen Vornamen ersetzt, sondern werden vor allem Frauen weiterhin die Verliererinnen in der Arbeitswelt sein.

Wir haben nicht die Zeit, darauf zu warten, dass Unternehmen sich freiwillig zu einer ernsthaften Chancengerechtigkeit bekennen. Ein weit verzahntes Regelwerk muss
verpflichtend etabliert werden. Für alle.

Was tut ihr für mehr Chancengerechtigkeit?

Die contentkueche ist eine Content-Marketing-Agentur mit einer Frau als Geschäftsführerin. Die Vereinbarkeit von Familie, Job, Verantwortung für Mitarbeiter:innen und die Agentur mit allen Vor- und Nachteilen, Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten und Chancen wird dadurch aktiv vorgelebt und erlebt.

Chancengerechtigkeit heißt für uns aber nicht nur Female Leadership. Für uns bedeutet dies beispielsweise auch flexible Vertrauensarbeitszeiten, die jeder für sich plant. Die Option für unbegrenztes Remote Working gehört zum Standard. Dies ermöglicht nicht nur Freiräume, sondern auch eine selbstbestimmte Arbeitsweise für alle gleichermaßen.

Wir stehen für eine faire Entlohnung und transparente Leistungsbewertungen. Bei uns ist jede:r willkommen, Vielfalt ist ein fester Bestandteil unserer
Unternehmenskultur.

Chancengerechtigkeit muss man aktiv leben und nicht nur auf Websites verankern: Das fängt bei einem respektvollen Umgang miteinander an – unabhängig von ethnischen
Hintergründen, Geschlecht, Altersgruppen und sexuellen Orientierungen, gendergerechter Sprache -, geht über gegenseitigen Respekt bis hin zur Schaffung eines Bewusstseins für unbewusste Vorurteile. Hier darf und soll jeder einzelne Mitarbeiter:in aktiv einbringen. Chancengerechtigkeit muss in jeder Organisation nicht nur von „oben nach unten“, sondern auch von „unten nach oben“ eingefordert und gehört werden.

Es geht nicht um den einen richtigen, immer perfekten Weg, sondern um ein Bewusstsein für ein faires Miteinander mit Empathie, Rücksicht und Vertrauen. Dies leben wir in der contentkueche intern, als auch extern mit unseren Kundinnen.

Welche Rolle spielt Führung in Bezug auf Chancengerechtigkeit?

Eine entscheidende!

Führungspersonen haben bei uns immer den Anspruch, Vorbild für ein respektvolles Verhalten sein. Dies heißt für uns auch, dass alle Mitarbeiter:innen ihr volles Potenzial in einer dafür sie geschaffenen Umgebung entfalten können.

Wir möchten, dass unsere Führungspersonen aufgrund ihrer Vision, Kenntnisse, Erfolg, Charisma und vor allem mit ihren Handlungen eine Orientierung geben und
Mitarbeiter:innen auf diesen Weg begeistern und mitnehmen.

Teamplay triumphs! Führungskräfte mit Ego sind out. Gemeinsam stark, gemeinsam erfolgreich!

Warum engagiert Ihr Euch für die Initiative Chef:innensache?

Es ist für uns wichtig, ein breites Bewusstsein für die gelebte Realität in der Arbeits- und Lebenswelt zu schaffen. Wir möchten unsere Erfahrungen teilen und in einen offenen Dialog treten.

Wir wollen unser Engagement ausweiten und unseren Teil in der Initiative „Friends of Chef:innensache“ beitragen.

Aktivismus und Advocacy bedeutet für uns einen aktiven Einsatz für Chancengerechtigkeit, direkte Aufmerksamkeit auf Ungerechtigkeiten und schlussendlich die Forderung nach politischen Veränderungen.

Das Thema ist uns zu wichtig, als dass wir es nur frustriert am Küchentisch diskutieren und unsere Stimme und Meinung nicht wirksam teilen. Eine Veränderung kann nur stattfinden, wenn sie innerhalb aus der Gesellschaft kommt – und das sind ihre Mitglieder, die ihr angehören.

Die wenigsten Unternehmen verändern die Strukturen, die sie selbst geschaffen haben und in und mit denen sie sich wohlfühlen, freiwillig. Diese Muster gilt es zu durchbrechen: durch neue Vorbilder, Anerkennung von allen Leistungen und Thematisierung der Zustände.